Fufu mit Erdnuss sauce | Teigdessert | Africans Fanta
bei Mommie’s Corner

Mein erstes Fufu – und direkt überzeugt! Das Fufu erinnert etwas an Kartoffelpüree, hat aber seinen eigenen Charakter. Dazu eine kräftige Erdnusssauce mit reichlich zartem Rind. Die große Portion war deftig, lag aber nicht schwer im Magen. Für 18,50 € inklusive Getränk absolut fair – und den leckeren Teigballen gab es sogar aufs Haus. Klare Empfehlung!
# Mommie’s Corner Bremen – mein erstes Fufu und direkt die volle Experience
Heute hat es mich zu Mommie’s Corner in Bremen verschlagen. Diesmal bin ich tatsächlich mit einer ziemlich konkreten Vorstellung ins Restaurant gegangen: Ich erwartete deftiges und würziges Essen, stellte mir Fufu ein wenig in Richtung Kartoffelpüree vor und hoffte bei der afrikanischen Fanta auf einen intensiven, fruchtigen Geschmack.
Und tatsächlich lag ich mit einigen meiner Erwartungen gar nicht so weit daneben.
Bestellung und die volle Experience
Bestellen kann man bei Mommie’s Corner entweder ganz klassisch beim Personal oder direkt über eine interaktive Speisekarte auf dem eigenen Handy.
Die Bedienung erfolgte bei meinem Besuch auf Englisch. Bei der Bestellung wurde ich außerdem gefragt, ob ich mein Fufu mit Besteck oder authentisch mit der Hand essen möchte.
Wenn ich schon zum ersten Mal Fufu esse, dann natürlich richtig – also fiel meine Entscheidung auf die Hand.
Vor dem Essen bekam ich dafür eine Schüssel mit Wasser und Seife zum Händewaschen gereicht, die auch während beziehungsweise nach dem Essen genutzt werden kann.
Das Ganze macht aus dem Restaurantbesuch direkt etwas mehr als einfach nur „bestellen, essen und wieder gehen“.
Fufu – überraschend nah an meiner Vorstellung
Beim Fufu lag meine Erwartung tatsächlich gar nicht so weit daneben.
Geschmack und Konsistenz erinnern durchaus ein wenig an Kartoffelpüree, gleichzeitig besitzt Fufu aber einen klaren Eigengeschmack.
Dabei drängt es sich überhaupt nicht in den Vordergrund. Für mich funktioniert es eindeutig als Beilage: geschmacklich eher zurückhaltend, aber trotzdem mit genug eigenem Charakter, um nicht einfach nur neutral zu sein.
Gerade zusammen mit einer kräftigeren Sauce funktioniert das hervorragend.
Erdnusssauce mit reichlich Rind
Das eigentliche Highlight war für mich die Erdnusssauce mit Rindfleisch.
Wer bei Erdnusssauce erwartet, dass das komplette Gericht extrem intensiv nach Erdnüssen schmeckt, bekommt hier eine deutlich ausgewogenere Variante. Der Erdnussgeschmack ist vorhanden, dominiert die Sauce aber nicht vollständig.
Dadurch erinnert sie gleichzeitig noch an eine richtig gute, deftige Sauce und schmeckt nicht einfach nur nach Erdnuss.
Dazu gab es ordentlich Rindfleisch. Das Fleisch war sehr zart und passte geschmacklich perfekt zur Sauce.
Zusammen mit dem zurückhaltenderen Fufu ergibt sich dadurch ein Gericht, bei dem die einzelnen Bestandteile wirklich gut zusammenspielen.
Der Teigballen – und eine kleine Überraschung
Zum Nachtisch gab es noch einen Teigballen.
Geschmacklich erinnerte er mich etwas an Vanillequark, kombiniert mit einer weiteren Note, die ich selbst nicht wirklich zuordnen konnte.
Er war durchaus etwas fettig – aber gleichzeitig sehr, sehr lecker.
Beim Bezahlen kam dann noch die Überraschung: Den Teigballen hatte ich offenbar aufs Haus bekommen.
Eine kleine, aber wirklich nette Geste.
Afrikanische Fanta
Auch bei der Fanta lag meine Erwartung ziemlich richtig.
Sie hatte einen sehr intensiven Orangengeschmack und war deutlich fruchtig, gleichzeitig aber überraschend wenig süß.
Gerade das hat mir gefallen: viel Orangengeschmack, ohne dass das Getränk anschließend einfach nur nach Zucker schmeckt.
Große Portion, ohne schwer im Magen zu liegen
Nach dem Essen war ich sehr gut gesättigt. Die Portion ist definitiv groß und man bekommt hier ordentlich etwas für sein Geld.
Was mich dabei besonders positiv überrascht hat: Das gesamte Essen war durchaus deftig, lag anschließend aber trotzdem nicht schwer im Magen.
Man wird also mehr als vernünftig satt, ohne danach das Gefühl zu haben, einen Stein gegessen zu haben.
18,50 € – und das Dessert ging aufs Haus
Beim Bezahlen waren es am Ende sogar nur 18,50 €.
Dafür bekam ich das große Fufu-Gericht mit Erdnusssauce und reichlich Rind sowie meine afrikanische Fanta. Der Teigballen zum Nachtisch wurde mir zusätzlich geschenkt.
In Kombination mit der Portionsgröße, der Menge an Fleisch und der Qualität des Essens finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis damit hervorragend.
Bewertung
Essen: ⭐⭐⭐⭐⭐ 5/5
Fufu, Sauce und Fleisch haben sehr gut miteinander funktioniert. Besonders die ausgewogene Erdnusssauce und das reichliche, sehr zarte Rind konnten mich überzeugen.
Preis/Leistung: ⭐⭐⭐⭐⭐ 5/5
18,50 € für ein großes Hauptgericht und Getränk sind für mich absolut fair – und der geschenkte Nachtisch war noch eine schöne Überraschung obendrauf.
Portion: ⭐⭐⭐⭐⭐ 5/5
Definitiv groß. Ich war danach sehr gut gesättigt, ohne dass das Essen schwer im Magen lag.
Service: ⭐⭐⭐⭐⭐ 5/5
Freundliche Bedienung, Bestellung wahlweise persönlich oder über das eigene Handy, die Möglichkeit, authentisch mit der Hand zu essen, und die bereitgestellte Waschschüssel haben den Besuch abgerundet. Der Teigballen aufs Haus war zusätzlich eine sehr nette Geste.
Fazit
Mommie’s Corner bekommt von mir eine klare Empfehlung.
Gerade weil es mein erstes Fufu war, wollte ich mich möglichst auf das Essen und die Art, wie es traditionell gegessen wird, einlassen. Die Entscheidung, auf das Besteck zu verzichten und mit der Hand zu essen, hat aus dem Restaurantbesuch tatsächlich eine kleine Experience gemacht.
Noch wichtiger ist aber: Das Essen selbst konnte genauso überzeugen.
Das Fufu war angenehm zurückhaltend und trotzdem eigenständig, die Erdnusssauce kräftig und ausgewogen und das Rind reichlich und sehr zart. Dazu kamen ein sehr leckerer Teigballen und eine überraschend wenig süße, intensiv nach Orange schmeckende Fanta.
Eine große, deftige Portion, die trotzdem nicht schwer im Magen lag, 18,50 € für Hauptgericht und Getränk und sogar noch ein Dessert aufs Haus – da gibt es für mich wenig zu kritisieren.
⭐⭐⭐⭐⭐ 5,0/5 – hier komme ich definitiv gerne wieder hin.